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In der Rubrik Presse finden Sie aktuelle Zeitungsberichte von uns.

Viel Spass beim Lesen

 

Schwäbische Zeitung 24.04.2018

Überall war am Samstag in der Ortsmitte von Krauchenwies Blaulicht zu sehen. Was war passiert? Die jährliche Hauptübung der Feuerwehr Krauchenwies mit allen Abteilungen stand an. Und weil das Objekt das Seniorenzentrum in der Ortsmitte war, holte sich die Wehr Verstärkung von außerhalb.

So waren die Drehleitern aus Pfullendorf und Sigmaringen, die schnelle Einsatzgruppe (SEG) der Malteser Sigmaringen mit sechs Fahrzeugen und 18 Personen und sechs Notfallseelsorger vor Ort. Und das wäre im Ernstfall noch zu wenig, wie Kommandant Robin Damast am Ende der Übung selbstkritisch bemerkte.

Das Szenario: Beim Baugeschäft Nipp brach bei Reparaturarbeiten in einer Scheune ein Brand aus. Aufgrund des starken Südostwindes entwickelt sich das Feuer schnell zu einem Vollbrand mit starker Hitzebildung. Es gibt Vermisste und Verletzte. Infolge der Hitze und der engen Bebauung bersten im angrenzenden Seniorenheim die Fenster. Rauch und einzelne Schwelbrände im hinteren Gebäudeteil sind die Folge.

Der Einsatz wurde in zwei Einsatzabschnitte (EA) aufgeteilt. EA1 war das Seniorenheim. EA2 der Brand im Baugeschäft. Das erste Krauchenwieser Fahrzeug übernahm im Seniorenheim die Menschenrettung und den Löschangriff über das Treppenhaus. Unterstützung kam von den Abteilungen Ablach, Bittelschieß und Hausen, die auch die Pfullendorfer Leiter mit Wasser versorgten. Das zweite Löschfahrzeug aus Krauchenwies kümmerte sich um den Brand und die Menschenrettung in der Scheune. Zusammen mit der Abteilung Göggingen versorgten sie auch die Drehleiter aus Sigmaringen mit Wasser.

Doch die fiktive Lage verschärfte sich und so musste das Gebäude evakuiert werden. Die Bewohner waren in einer Themenwoche mit Videos und Gesprächen auf die Übung vorbereitet worden. Die Begeisterung war bei ihnen sogar so groß, dass sich die 91-jährige Emma Wetz mit der Drehleiter vom Balkon „retten“ ließ.

Inzwischen hatte die SEG der Malteser Sigmaringen Zelte auf dem benachbarten Löwenplatz aufgestellt und kümmerte sich um die Verletzten. Ihnen standen sechs Notfallseelsorger zur Seite.

Die Feuerwehr Pfullendorf unterstützte die Übung mit der neuen Drohnengruppe. Wie Kommandant Dieter Müller erklärte, handelt es sich bei dem Gerät um eine Drohne mit bis zu zwei Kilo Gewicht. Wenn der Akku leer ist oder die Funkverbindung abreißt, fliegt das Gerät automatisch zum Startplatz zurück. Zur Personensuche und zum aufspüren von Glutnestern wird die Drohne mit einer Wärmebildkamera mit Restlichtteil bestückt. Mit Messplättchen kann Rauch auf Giftstoffe untersucht werden. Die Aufnahmen, in Bild und Videosequenzen, werden aufgezeichnet und auf einem weiteren Bildschirm der Einsatzleitung zugestellt. Die Crew besteht aus dem Piloten und dem Mann am Bildschirm, der die Kamera bedient. Derzeit ist die Feuerwehr Pfullendorf die einzige im Kreis mit Drohne, kann aber bei Bedarf angefordert werden.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Übung und wurden von Moderator Manuel Krom mit den aktuellen Informationen versorgt.

Schwäbische Zeitung 18.01.2018

Göggingen sz Noch heute sind die Verletzungen, die drei Mitglieder der Gögginger Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr bei einem Unfall mit einer Atemschutzflache erlitten haben, nicht verheilt. Das berichtete Abteilungskommandant Markus Hanbil bei der Hauptversammlung. Beim Aufrüsten des Materials nach der Hauptübung im November war das Handrad an einer Atemluftflasche abgebrochen, woraufhin diese mit dem Restdruck durch die Halle flog.

Mit Unwetter, einem auf eine Straße gestürzten Baum und Sicherheitswachdiensten hatte die Abteilung zwölf Einsätze und somit ein normales Jahr. Den größten Einsatz stellte der Wohnhausbrand im November dar. Mit Karsten Glöckler übernahm Markus Hanbil einen ausgebildeten Feuerwehrmann von der aufgelösten Abteilung Ettisweiler, von der Jugendwehr kam Simon Dufner. Mit sieben Mitgliedern, darunter zwei Mädchen, hielt Jugendleiter Frank Walz zwölf Proben ab. Knoten, Funken, Löschen und andere Themen standen auf dem Plan. Im kommenden Jahr will er die Zusammenarbeit mit den anderen Jugendwehren der Gemeinde verstärken, sagte er.

Kommandant Robin Damast rief die Atemschutzträger dazu auf, auch selbst dafür zu sorgen, dass die geforderten Weiterbildungen und Untersuchungen gemacht werden. Weiter informierte er die Versammlung über die Leistungskriterien einer Feuerwehr. Mit den Genesungswünschen an die Verletzten beendete er sein Grußwort. Schriftführer Dominikus Missel verlas anschließend seinen sehr umfangreichen Tätigkeitsbericht. Neben den Einsätzen standen Proben, Parkplatz- und Absperrdienste, der Feierabendhock sowie das Schlachtfest auf dem Programm. Kassierer Wolfgang Jäger konnte von einem leicht verbesserten Kassenstand berichten.

Ortsvorsteher Manfred Fischer war überrascht, mit welch kleiner Menge Wasser der Wohnhausbrand hatte gelöscht werden können. Das sowie der schnelle Löscherfolg waren auch der eingesetzten Wärmebildkamera geschuldet. Aus der Versammlung kam nun der Vorschlag, auch für die Abteilungen solche Kameras zu beschaffen, weil damit vermisste Personen schneller gefunden werden könnten. Robin Damast will dies bei der nächsten finanziellen Möglichkeit prüfen.

Für vollzähligen Probenbesuch bekamen Mathias Fischer, Wolfgang Jäger, Benjamin Katzmann, Franz Stärk, Jürgen Vochatzer, Frank Walz, Markus Walz und Max Walz ein Präsent. Gemeindejugendleiter Gustavo Wagner bedankte sich für den Einsatz beim Zeltlager und überreichte ein Lagerbild

 

Mitteilungsblatt Gemeinde Krauchenwies, 01.12.2017

Zum Unfall in Göggingen

Am Samstag geschah im Anschluss an die Hauptübung der Abteilung Göggingen beim Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft ein folgenschwerer Unfall. Beim Flaschenwechsel an einem Atemschutzgerät löste sich von der Pressluftflasche ein Bauteil und die Flasche blies in der Folge ab. Durch diesen Restdruck flog sie durch die Fahrzeughalle. Drei Kameraden wurden dabei getroffen und teils erheblich verletzt. Die Ursache wird nun von verschiedenen Stellen untersucht. Die bislang bekannten Umstände deuten auf einen technischen Defekt hin. Ich wünsche den drei verletzten Kameraden schnellstmögliche und vollständige Genesung von den Verletzungen. Mein besonderer Dank geht an die Ersthelfer, die professionelle Hilfe geleistet haben, an die Notfallseelsorge, die sich um die Kameradinnen und Kameraden der Abteilung Göggingen kümmerten und an den Rettungsdienst für die Versorgung der Verletzten.

Damast, Kommandant

 

Mitteilungsblatt Gemeinde Krauchenwies, 01.12.2017

Feuerwehrprobe in Göggingen

Am vergangenen Samstagnachmittag kam es nach der Hauptprobe der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Göggingen beim Routine-Gasflaschen- wechsel eines Atemschutzgerätes-Gerätes zu einem Unfall. Durch den Abriss des Handrades kam es zum Abblasen der Flasche unter Hoch- druck. Zwei Kameraden erlitten leichte bis starke Prellungen an den Beinen. Einen Kameraden traf die Gasflasche am Oberschenkel wobei hier- bei eine ca. 10 – 15 cm lange Risswunde entstand.
Die drei Kameraden wurden von ihren anderen Kameraden erstversorgt und konnten nach ambulanter, bzw. kurzer stationärer Behandlung am Samstag wieder nach Hause gehen. Die Gasflasche war in diesem Jahr beim TÜV, weshalb die Ursache jetzt untersucht wird. Auf diesem Wege: Gute Besserung an unsere Kameraden!

 

Südkurier 27.11.2017

Feuerwehrübung endet mit Unfall

Drei Einsatzkräfte sind bei Aufräumarbeiten nach der Jahresübung der Gögginger Feuerwehr-Abteilung verletzt worden. Dabei brach aus bisher unbekannter Ursache ein Bauteil an einer benutzten Atemluftflasche. Durch den Restdruck wurde die Flasche durch die Fahrzeughalle geschleudert und traf mehrere Feuerwehrleute.
Bei der Jahresübung der Gögginger Abteilung der Feuerwehr Krauchenwies ist ein Unfall passiert. Bei den Aufrüstarbeiten nach der Übung wurden Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände wieder auf Vordermann gebracht. Dabei brach aus bisher unbekannter Ursache ein Bauteil an einer benutzten Atemluftflasche. Durch den Restdruck wurde die Flasche durch die Fahrzeughalle geschleudert und traf mehrere Feuerwehrleute. Dabei wurden drei Männer an den Beinen verletzt, einer davon schwer. Die im Anschluss geplante Hauptversammlung wurde daraufhin abgesagt. Die Notfallseelsorge kümmerte sich um die Einsatzkräfte. Inzwischen konnten die drei Verletzten das Krankenhaus wieder verlassen.
Das Übungsobjekt war die Firma Autoservice Seifried, direkt an der Bundesstraße 311. Um Verkehrsbehinderungen sowie Gefährdungen von Einsatzkräften und Zuschauern zu vermeiden, fand die Übung an der Gebäuderückseite statt. Angenommen wurde ein Brand an einem Auto im Werkstattraum neben dem Büro. Beim Wegschieben des Wagens, der vor der Halle parkte, machte sich dieser selbstständig und rollte über den abschüssigen Hof. Dabei wurde laut Szenario ein Mensch überrollt und unter dem Auto eingeklemmt, das wurde bei der Übung mit einer Puppe simuliert. Zwei Personen wurden im Bereich Werkstatt vermisst, zwei weitere im Keller. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Personenrettung ins Gebäude.
Die Abteilung Krauchenwies kümmerte sich mit ihrem Fahrzeug um die eingeklemmte Person unter dem Auto. Die Atemschutztrupps fanden die Verletzten aus der mit Disconebel verrauchten Werkstatt und übergaben sie dem Rettungsdienst. Die beiden Vermissten aus dem Keller konnten mit einer sogenannten Fluchthaube aus dem Gebäude gebracht werden. Der restliche Rauch wurde mit einem Drucklüfter aus dem Gebäude geblasen. Nach einer halben Stunde konnte Einsatzleiter und Übungsorganisator Franz Stärk die Übung erfolgreich beenden. Premiere hatte Manuel Krom: Als Moderator versorgte er die Zuschauer mit Informationen.
(c) Südkurier, Herbert Klawitter