Technik

Hauptuebung – und Generalversammlung 2014

Generalversammlung 2014

Werner Veser neues Ehrenmitglied der Feuerwehr
Krauchenwies –  Bei der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Göggingen wurde Werner Veser in die Altersabteilung verabschiedet. Abteilungskommandant Markus Hanbil ernannte Veser zum Ehrenmitglied der Wehr.
70 000 Euro kostet die Gemeinde Krauchenwies die Umrüstung auf die digitale Alarmierung der Feuerwehr. Diese Zahl legte Bürgermeister Jochen Spieß bei der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Göggingen auf den Tisch. Die Kommunen müssen die Meldeempfänger nun selber beschaffen, informierte er die Anwesenden. Anfang des neuen Jahres soll der Probelauf beginnen.
Eine Personalie stand im Mittelpunkt der Versammlung. Nach 42 Jahren wechselt Oberlöschmeister und Maschinist Werner Veser in die Altersabteilung und wurde von Abteilungskommandant Markus Hanbil zum Ehrenmitglied ernannt.
Jugendwart Frank Walz berichtete von elf Proben mit Löschübungen. Dabei ging es auch um den richtigen Umgang mit Feuerlöschern, die Gefahren durch Spraydosen sowie Fahrzeug- und Knotenkunde. Derzeit besteht die Gruppe noch aus vier Jugendlichen. Das sei zu wenig für einen sinnvollen Probebetrieb, sagte Frank Walz. Deshalb wollen ab 2015 die Jugendwehren Ablach und Göggingen vorübergehend zusammen proben. Die Zusammenarbeit klappe schon hervorragend, wie Walz betonte. Dies beweise der erste Platz bei der Lagerolympiade im Zeltlager, der zusammen mit der Werksjugendfeuerwehr Zollern erreicht wurde.
Schriftführer Dominikus Missel verlas seinen ausführlichen Tätigkeitsbericht. Unter anderem standen zwölf Einsätze, Proben, Parkplatz- und Absperrdienste, der mehrtägige Ausflug sowie das Schlachtfest auf dem Programm. Kassierer Wolfgang Jäger berichtete, dass der Kassenstand gesunken sei. Ursache dafür seien der Ausflug und Investitionen in die Ausstattung des Schlachtfests gewesen.
Ortsvorsteher Manfred Fischer stellte fest, dass bei den Einsätzen der Feuerwehr in den vergangenen drei Jahren die technische Hilfe auf Platz eins liegt. Auf Platz zwei seien die Sicherheitswachdienste, auf Platz drei folge die Brandbekämpfung. Das spreche auch für die Vielseitigkeit eines Feuerwehrmannes. Bürgermeister Jochen Spieß bezeichnete die Wehr als tolle Truppe, die sich gut präsentiert habe. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit. Derzeit besteht die Wehr aus 33 Männern und einer Frau, sagte Markus Hanbil. Mit dem Ausbildungsstand sei er zufrieden, lediglich bei den Fahrern gebe es Probleme. Der Klasse-B-Schein gelte nur bis 3,5 Tonnen, das Gögginger Fahrzeug sei aber schwerer. Mit einer speziellen Schulung gebe es eine Ausnahmegenehmigung.

Hauptübung
Der Ernstfall wurde von der Feuerwehr Krauchenwies, Abteilung Göggingen, im Pfarrhaus in der Ortsmitte geübt. Der simulierte Einsatz bei der Hauptübung: Ein Aschenbecher, der in einen Papierkorb geleert wurde, löst einen Schwelbrand im oberen Stock aus. Der dadurch entstandene Rauch versperrt den Fluchtweg über die Treppe.

Durch Hilfeschreie an den Fenstern machten sich die eingeschlossenen Personen bei der Übung bemerkbar. Mit der Drehleiter aus Meßkirch konnten vier Personen „gerettet“ werden. An einer anderen Hausseite konnte eine weitere Person von der Abteilung Göggingen über die Steckleiter gerettet werden. Der Atemschutztrupp brachte den Brand schnell unter Kontrolle, die bereitgestellten C-Rohre mussten daher nicht zum Einsatz kommen. Durch eine Nebelmaschine entstand wieder ein reales Einsatzszenario im Gebäude. Nach einer halben Stunde konnte Einsatzleiter Franz Stärk die Übung erfolgreich beenden. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nebel kamen wieder zahlreiche Zuschauer, vor allem die Altersabteilung, zum „Einsatzort“. Bei der Übungsbesprechung in der anschließenden Hauptversammlung lobte der stellvertretende Kommandant Hubert Scheuermann die Übung mit Drehleiter und Steckleiter als vorbildlich. Die Führung habe gepasst, die Mannschaft habe gepasst, die Feuerwehrwelt in Göggingen sei in Ordnung, stellte er zum Schluss fest.
(c) Herbert Klawitter – Südkurier

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